LESUNG ‚Den Liebsten was Treues‘

Genre Sonstiges
Datum Sa, 30. Mai 2020
Beginn 20.00 Uhr
Einlass 19.30 Uhr
Eintritt 5,00 €
Website heylundsegen@web.de

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Beschreibung: Lesung

Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg
von Franz Brune, Bad Laer,
betrachtet im Lichte von E. M. Remarques
‚Im Westen nichts Neues‘

‚Den Liebsten was Treues‘

…lange 100 Jahre irgendwie liebevoll aufgehoben in einer Zigarrenkiste:
um die 220 Feldpostbriefe aus dem 1. Weltkrieg. Von der Westfront in Frankreich und Belgien. Und auch aus Russland und Polen.

Die Familie von Franz Brune, der den gesamten Krieg mitmachte und an der Westfront kurz vor Kriegsende fiel, bewahrte diese Zeitzeugnisse auf. Und sein Grossneffe, Martin Brune, entzifferte mit Hilfe von Margarete Beckwermert die Sütterlinschrift und stellt die Briefe als Quellen über den ‚…täglichen Krieg, den alltäglichen Krieg, den Kriegsalltag, den Kriegsarbeitsalltag…‘ in Buchform zur Verfügung.

‚Den Liebsten was Treues‘, so der Buchtitel, soll verdeutlichen, wie sehr Franz Brune ‚das Gespräch’ mit seiner Familie suchte, brauchte und führte; wie er von seinem ‚Dienst‘ erzählte und alle zuhause dabei im Blick hatte.

Im Lichte des Antikriegsromans ‚Im Westen nichts Neues‘ von Erich Maria Remarque betrachtet, zeugen die Briefe von der andauernden, anhaltenden (un-, über-) menschlichen Bedrohung, das hungrige, müde, schmutzige Leben in der Schreckenszone.

Das Gedenken an den ‚militanten Pazifisten‘ Remarque, gebürtiger Osnabrücker, in seinem 50. Todesjahr 2020, wollen wir zum Anlass nehmen, die ‚direkten Worte von der Front‘ zu Gehör zu bringen.

Ulrike Pepmöller und Hartmut Heyl lesen im Beisein Martin Brunes zu Passagen aus ‚Im Westen nichts Neues‘ aus den Briefen.

Terminierte Lesungen in 2020 (Stand 6.1.20):
27.02., 19.30 StadtgalerieCafe, Osnabrück;
02.03., 19.30 KuK, Dissen;
19.03., 19.30 Sedlmair, GMHütte;
20.03., 19.30 Beckwermert, Bad Rothenfelde;
220 9., 19.30 BlombergKlinik, Bad Laer;
20.10., 19.30 DRKHeim, Hasbergen; …weitere in Vorbereitung)




… Wir liegen hier in einem kleinen Orte
von etwa 800 Einwohnern in der Nähe
von Reims etwa 19 km nördlich davon …
aber balde lösen wir die 92er in der ersten
Linie ab. Die Weihnachtstage werden wir
wohl im Schützengraben liegen. Na ja ,
es ist eben nicht anders. Hoffentlich sind
wir nächstes Jahr Weihnachten wieder zu
Hause …
Könnte ich nur bei euch sein, hier sind wir
es alle satt. Von denen, die von Anfang mit
dabei waren, sind nicht viele mehr. In der
Nacht gehen wir immer etwa 2 Stunden
heraus, um zu schanzen, Schützengräben
usw. Hoffentlich ist bald Friede.
Nächstens mehr.
Viele Grüsse an Alle, Franz

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