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Sonstiges  |  Ausstellungseröffnung: Jürgen Neumann  |  am: Samstag, 06.03.2010



Die Ausstellung „monochrom“ zeigt gut zwanzig schwarz-weiße Fine-Art-Fotografien von Jürgen Neumann (55), die zwischen 2006 und 2009 entstanden sind. Jürgen Neumann stammt aus Siegen und lebt seit 1988 in Köln. Er ist Mitglied des Vereins zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e.V. Leverkusen (www.vfkb-lev.de) und der Fotocommunity (www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/892639).
Jürgen Neumann fotografiert seit mehr als 30 Jahren, seit 2006 ausschließlich digital. Seine Vorliebe gilt seit jeher der Schwarz-Weiß-Fotografie. Das Ziel ist für ihn das perfekt ausgearbeitete Papierbild, bei dem er das umgesetzt sieht, was ihn zur Aufnahme veranlasst hat. Daneben nutzt er heute auch die Möglichkeiten der Bildpräsentation im Internet. Mit seinen Schwarz-Weiß-Fotos hebt er sich dabei aber von der digitalen Bilderflut in Farbe ab. „Man sieht deinen Fotos an, dass du in schwarz-weiß denkst, wenn du zur Kamera greifst. Du entdeckst die Motive, die gerade in der Unfarbigkeit ihre Wirkung entfalten können,“ hat ein Fotograf zu seinen in der Fotocommunity veröffentlichten Fotos geschrieben. Durch die Beschränkung auf Hell/Dunkel-Werte werden seine Motive leicht verfremdet, abstrahiert wiedergegeben. Linien, Formen, Flächen und Strukturen aber auch Licht und Schatten treten in den Vordergrund und eröffnen einen ungewohnten Blick auf die Realität. Jürgen Neumanns Fotografien sind kein Abbild der Realität, er interpretiert sie.
Bildgestaltung ist für Jürgen Neumann nicht mit dem Druck auf den Auslöser abgeschlossen, sondern umfasst den gesamten fotografischen Prozess von der Motivwahl bis zum Ausdruck bzw. zur Vergrößerung des fertigen Bildes. Die so genannte Raw-Datei, das digitale Negativ, ist für ihn wie zuvor das Filmnegativ nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einem optimal ausgearbeiteten, feinen Papierbild. Um diesen Prozess bestmöglich steuern zu können, hat Jürgen Neumann seine Bilder schon immer selbst ausgearbeitet. An die Stelle des Schwarzweiß-Fotolabors ist die digitale Dunkelkammer – die Bearbeitung am Rechner und der Ausdruck über einen hochwertigen Großformatdrucker – getreten. Seine Bearbeitung der Fotos ist dabei im positiven Sinne konservativ. Die nach der Umwandlung der digitalen Farbdatei in ein Schwarzweißbild vorgenommen Korrekturen orientieren sich an den Möglichkeiten der analogen Dunkelkammer. Sie beschränken sich im Wesentlichen auf die Kontrast- und Tonwertsteuerung. Der Einsatz der elektronischen Bildbearbeitung erlaubt ihm dabei aber eine wesentlich präzisere und kontrollierte Umsetzung seiner Bildvorstellung.
Bildkomposition und Ausschnitt legt Jürgen Neumann bei der Aufnahme fest und ändert diese nicht mehr. Die gezeigten Bilder werden einheitlich in einer Größe von 20 x 30 Zentimeter auf Künstlerpapieren im Format DIN-A-3 gedruckt. Zum Einsatz kommen ausschließlich Fine-Art-Papiere der Firma Hahnemühle, die den Ausdrucken eine besondere Haptik und Wertigkeit verleihen. In Kombination mit den beim Druck verwendeten Pigmenttinten entstehen so Fine-Art-Prints, die die Alterungsbeständigkeit selbst klassischer Baryt-Vergrößerungen weit übertreffen.

Die Ausstellung sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Zur Vernissage am 6. März um 16:00 Uhr sind alle Fotointeressierten und -begeisterten herzlich eingeladen, um mit unserem Fotografen bei einem oder zwei Glas Kölsch über seine Bilder zu sprechen.

Ausstellungszeitrum: vom 06. März bis 16. April 2010

Eintritt: frei!
Kommende Events:

Konzerte
Freitag, 10.09.2010
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Sonstiges
Sonntag, 19.09.2010
Ausstellung mit Bildern von Siegfried Prütz

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Samstag, 25.09.2010
Chor der Jugend'85

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Dienstag, 28.09.2010
Sternstunde: Hilde

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Freitag, 01.10.2010
Na Cloícha Buí



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